Die 5 größten Fehler bei Microjobs!

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Ist das Thema noch aktuell?

Microjobs sind nach wie vor eine praktische Art sich nebenher ein paar Euros dazu zu verdienen. Du kannst sie dann erledigen, wenn du gerade ein kleines (oder großes) Zeitfenster zwischen zwei Terminen hast, zwischen den Vorlesungen oder wenn du deine freie Zeit sinnvoll nutzen möchtest. Blöd nur, wenn man einen der häufigsten Fehler begeht und die ganze Mühe somit umsonst war!  Fehler bei Microjobs kommen häufiger vor, als du dir denkst! Und sie unterlaufen  so gut wie jedem Anfänger.

Auch wenn man für einen Job selten mehr als 10 Minuten aufwenden muss, ist es dennoch immer wieder ärgerlich, wenn das Ergebnis abgelehnt wird. Nicht immer ist die Möglichkeit zu einer Nachbesserung des Microjobs gegeben oder es fehlt die Zeit, die Job-Location erneut aufzusuchen.

Als blutiger Anfänger wurden meine Microjobs ziemlich oft abgelehnt und ich ging somit leer aus. Frust machte sich breit … Doch nach einiger Zeit und Recherche hatte ich dann herausgefunden, auf was die App Betreiber wert legen und wie man die Wahrscheinlichkeit möglichst gering hält, dass Jobs abgelehnt werden. Fehler bei Microjobs kommen selbst noch bei mir als erfahreren Jobber vor, aber vor den gravierendsten möchte ich dih gerne bewahren.

 

Diese Fehler vermiesen dir deine Microjobs:

Und voilá: hier sind die Top 5 Fehler, die du beim Microjobbing unbedingt vermeiden solltest:

 

1. Zu viele Jobs annehmen

Gerade am Anfang ist man überwältigt von dem Angebot an Jobs, die durch die Apps zur Verügung stehen. “Hier mal 2 €, dort mal 5 € und auf dem Weg liegt noch einer für 3 €. WOW, die nehme ich mal alle mit!”

Es ist jedoch ungemein wichtig, dass du nur so viele Jobs annimmst, wie du auch erledigen kannst. Es bringt dir nichts, wenn du 30 Jobs mit nimmst, aber am Ende des Tages nur 10 erledigen kannst. Im Gegenteil: es schadet dir sogar! Zum Beispielt sinkt bei Streetspotr dein Streetscore, wenn du die Microjobs zwar annimmst, sie aber nicht erledigst und/oder abbrichst! Bei den anderen Apps ist es mir zwar nicht bekannt, dass dein Ranking sinkt, allerdings wird es bei keinem App Betreiber gerne sehen, wenn du Aufträge “hortest” , sie aber nicht erledigst und somit für andere blockierst.

Zudem solltest du beachten, dass einige Microjobs länger dauern (z. B. ein Beratungsgespräch: 10 – 15 Min.) und du eventuell die anderen 5 Beratungsjobs gar nicht mehr am selben Tag ausführen kannst, da die Geschäfte dann schon geschlossen haben. Nimm also genau nur so viele Jobs an, wie du zeitlich erledigen kannst.

 

2. Nicht die Anleitung lesen – der häufigste Fehler bei Microjobs!

Ein weitere Fehler bei Microjobs, der von fast jedem Anfänger begangen wird ist das “Überfiegen” der Auftragsanleitung.
Ich bin selbst so einer, der sich nicht immer alles ganz genau durchliest, sondern lieber nur überfliegt. Meistens reicht das auch aus – bei den meisten Microjobs zumindest.

Allerdings gibt es einige Jobs, bei denen man die Anleitung / Hilfe nicht nur aufmerksam lesen, sondern auch verinnerlichen sollte!
Diese Anleitungen gibt es nicht umsonst und sollen dir als Microjobber stets eine Hilfestellung sein. Beachte, welches Produkt genau gesucht wird, was für Fotos gefordert werden und was für Besonderheiten es zu berücksichtigen gibt.

Denn, wie eingangs erwähnt, hat man nur selten die Möglichkeit bzw. die Zeit den Job erneut auszuführen und nachzubessern. Bei einem InStore Check mit insgesamt 50 Fotos (Ja, auch solche Jobs gibt es!) ist es dann doppelt ärgerlich!

 

3. Zu viel Hektik:

Über “Flüchtigkeitsfehler” hat sich in der Schule wohl jeder von uns schon einmal aufgeregt und kräftig an den Kopf gepackt – oder ihn auf den Tisch geschlagen … denn diese Fehler sind total unnötig und hätten durch ein bisschen Besonnenheit locker vermieden werden können.

Auch beim Microjobbing befindet man sich vor allem als Anfänger noch in einer recht großen Stresssituation. Gedanken wie: “Beobachtet mich jemand?”, “Wie verhalte ich mich unauffällig?” und “Oh man, gleich spricht mich jemand an, warum ich hier Fotos schiesse!” schwirren womöglich durch deinen Kopf und du kannst kaum locker und gelassen bleiben.

Und in eben so einer Situation überliest man gerne wichtige Hinweise in der Anleitung, schiesst unscharfe Fotos oder lässt ganze Aufgaben aus. Das Resultat: Ein abgelehnter Job!

Lass es nicht so weit kommen! Gehe locker an die Sache ran und erledige Job für Job und Step4Step. Fange garnicht erst damit an, dich selbst mit Microjobs zu überladen (siehe Fehler 1), sondern erledige erst einmal nur ein Paar, damit du ein gutes Gespür für die Aufgaben bekommst.

Falls du einen stressigen Tag auf der Arbeit oder in der Uni hattest, komme nicht auf die Idee, jetzt Jobs zu erledigen!
Du musst einfach in der passenden Stimmung sein: sonst unterlaufen dir leichtsinnige Fehler, über du dich dann tierisch ärgerst.
Auch wenn es größtenteils einfache Aufgaben sind, sollte man für jeden Mini-Auftrag ein gewisses Maß an Ruhe, Gelassenheit und Zeit mitbringen, um den Microjob sauber abzuschließen. Fehler bei Microjobs unterlaufen v.a. unter Zeitdruck!

 

4. Schlechte / Falsche Fotos

Eigentlich wurde das Thema bereits oben abgehandelt. In der Hektik passiert es oft, dass man falsche oder verschwommene Bilder anfertigt, ohne das zu selbst zu registrieren. Das Resultat: “DEIN JOB WURDE ABGELEHNT”.

Es ist enorm wichtig, dass du Fotos anfertigst, die

1.) gefordert (z. B. ein Übersichtsfoto UND ein Detailfoto) und
2.) sauber geschossen sind!

Du musst keine besonders gute Kamera haben, die deines Smartphones reicht locker aus. Viel wichtiger ist, dass deine Fotos nicht verwackelt und wichtige Details (Produktname, Herkunft, Preis) ersichtlich sind!

Falsche Fotos sind mit Abstand der größte Ablehnungsgrund bei Jobs.

Denn es sind die Aufnahmen vor Ort, die die App Betreiber und letzendlich auch die Unternehmen benötigen.
Also gehe vor jedem Foto kurz inne, lichte das richtige Produkt mitsamt der gefragten Details ab und versuche nicht zu wackeln. Mehr isses nicht! 🙂

 

5. Falsches bzw. gar kein Routing

Was ist Routing? Es geht nicht mehr und nicht weniger um das erstellen einer individuellen Route für seine Jobs, die man nach und nach abarbeiten will. Punkt.

Gerade wenn du schon ein paar Jobs erledigt hast und dich nun an mehrere Aufträge traust, ist es umso wichtiger, dass du mit einem Plan an die Sache ran gehst. Denn es macht einen gewaltigen Unterschied, ob du für 15 Jobs zwei oder vier Stunden benötigst!

Sobald du mehr als 4 Jobs annimmst, solltest du dir bewusst (Im Kopf oder schriftlich) eine Job-Route zurechtlegen, nach der du deine Jobs abarbeiten willst. Achte hierbei darauf, dass du jeden Ort nur einmal anfahren musst und zwischen den einzelnen Jobs nicht zu viel Abstand (zeitlich wie auch streckenmäßig) liegt.
Denn dann solltest du dich fragen, ob es sich wirklich lohnt so weit zu fahren oder ob man diese Zeit nicht auch sinnvoller hätte nutzen können.

Zudem solltest du in deinem Routing mit ein beziehen, dass viele Microjobs nur eine begrenzte Zeit (meistens 2 – 3 Stunden, bei Streetspotr deutlich länger) reservierbar sind. Checke also ab, ob du es zeitlich schaffst, alle deine reservierten Jobs zu erledigen, noch bevor die Zeit abläuft! Hier gilt auch wieder, dass du zwar mehrere Jobs, aber auf keinen Fall zu viele Jobs annehmen solltest. Zumindest für den Anfang nicht.

Mein Tipp: wenn du deine ersten Jobs erledigt hast, nimm einmal 5 -7 Jobs an, die alle in einem Umkreis von max. 5 km liegen und erstelle eine Route. Schaue vor deinem ersten und nach deinem letzten Job auf die Uhr  und prüfe, wie viel Zeit du insgesamt für alle Jobs benötigt hast. So hast du einen groben Anhaltspunkt und kannst in Zukuft besser einschätzen, wie viele Jobs du in welchem Zeitfenster erledigen kannst.

 

Fazit

Fehler bei Microjobs lassen sich vermeiden, manche sind aber auch normal und gehören ganz einfach zum Lernpozess. Das sich einige Fehler überschneiden liegt in der Natur der Sache. Wichtig ist, dass du dir selbst keinen Druck machst und deine Aufgaben ordentlich und gewissenhaft erledigst. So hast du von Anfang an Erfolgserlebnisse und bist nicht gefrustet. Die meisten Fehler bei Microjobs lassen sich vermeiden, indem man einfach mit Ruhe und Gelassenheit an die Sache rangeht. Die Jobs  rennen Dir nicht weg und niemand sitzt Dir im Nacken.

All diese Fehler sind mir in meinen Anfangszeiten täglich unterlaufen und haben mich viel Zeit und v. a. Nerven gekostet!

Nichts ist enttäuschender, als ein abgelehnter Auftrag, der einen wertvolle Zeit gekostet hat und im Prinzip für die Katz’ war!

Also: keep cool.

Und auch wenn einige deiner Job (anfangs) abgelehnt werden: mach dir keinen Kopf, manchmal läuft es einfach blöd oder aus den Job-Anleitungen ist nicht immer ersichtlich, was der Auftraggeber eigentlich möchte. Es ist noch kein Profi-Microjobber vom Himmel gefallen, aber mit ein bisschen Übung und Ausdauer bist du auf dem besten Weg! 🙂

Ich hoffe, du konntest dir einen guten Überblick über die wichtigsten Fehler bei Microjobs verschaffen und bist nun gut gewappnet.

Du hast noch gar keine Ahnung, was Mircojobs eigentlich sind, bist aber neugierig geworden ? Dann lies dich doch einfach auf meinem Artikel einmal ausführlich ein! 🙂

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