Microjobs vs Minijobs – wer macht das Rennen?

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Grundlegendes

Ob du dich für einen Mini- oder mehrere Microjobs entscheidest, hängt natürlich von dir und deiner Motivation ab. Prinzipiell lässt sich jedoch feststellen, dass Minijobs v.a. ein verlässliches, regelmäßiges Einkommen garantieren, das bei Microjobs nicht immer vorhanden ist. Hier kommt es eher darauf an, dass man in der Richtigen Zeit die richtigen Jobs annimmt und sich immer wieder aufs Neue aufraffen muss. Allerdings hat man auch ganz klar die Möglichkeit mehr als 450 € / Monat zu verdienen, wenn man das denn möchte.

 

Für wen sind Microjobs geeignet?

Microjobber on tour
Als Microjobber musst du dich regemäßig auf in die Stadt machen

Aus eigener Erfahrung würde ich sagen, dass Microjobs nur etwas für Menschen sind, die eine große Motivationsfähigkeit mitbringen. Das heisst: die sich selbst motvieren können und die

Bereitschaft mitbringen, auch mal nach einem harten Arbeitstag durch die Geschäfte zu ziehen und einige Jobs zu erledigen. Es gibt niemanden der einen “in den Arsch tritt”. Wenn du keine Jobs erledigst, bekommst du auch keinen Cash – ganz einfach.

Zum anderen solltest du als erfolgreicher Microjobber ein gewisses Auge fürs Detail mitbringen. Also die Aufgabenstellungen immer sorgsam lesen, die Fotos gewissenhaft anfertigen und alle Fragen vollständig beantworten – auch in stressigen Situationen. Es schadet auch nicht, wenn du einen proaktiven Charakter hast und kommunikativ bist. Bei vielen Jobs musst du Gespräche mit Verkäufern führen und solltest daher nicht allzu kontaktscheu sein. Allerdings gibt es auch zahlreiche Aufgaben, die keinen direkten Kontakt erfodern.

Zu guter letzt solltest du dich einfach nicht unterkriegen lassen von abgelehnten Aufträgen oder davon, dass du manchmal einfach keine Jobs bekommst. Das Ganze ist ein Lernprozess und man wird mit der Zeit immer schneller. sicherer und traut sich mehr zu.

 

… und Minijobs?

Ganz klar, es gibt Minijobs in fast jedem Bereich. Ob du gerne im Service, im Lager, im Büro, draußen als Prospektverteiler oder in der Produktion arbeiten willst, hängt ganz von dir ab. Dementsprechend breit ist auch die Auswahl und du kannst dir einen Minijob aussuchen, der gut zu dir passt. Hier gibt es also wenig Voraussetzungen oder Charaktereigenschaften, die du mitbringen musst.

Minijobs, z.b. als Barista
Barista – einer von vielen Minijobs

Zusätzlich bietet ein Minijob, egal in welcher Sparte, einen ganz entscheidenden Vorteil gegenüber den Microjobs: du bekommst regelmäßig dein Geld! – Natürlich nur, wenn du arbeitest…doch hier greift schon der nächste Vorteil: du hast immer Arbeit! Zumindest bei 90 % aller Minijobs wirst du regelmäßige Einsätze haben. Dabei musst du zwar keine feste Tage haben, doch du wirst so eingesetzt werden (wenn nicht anders erwünscht), dass du im Monat so viel arbeitest, dass du auf deine 450 € kommst.

Somit sind Minijobs schon einmal für alle Menschen geeignet, die ein sicheres und zuverlässiges Einkommen möchten oder sogar darauf angewiesen sind. Dazu würde ich auch jedem raten, der wirklich Geldsorgen hat: nimm zuerst einen Minijob an, bevor du dich an Microjobs versuchst!

Doch die Realität sieht manchmal anderes aus. Vielen Menschen finden (trotz guter Vorerfahrungen und Qualifikationen) einfach keinen Minijob. Und darum kommen hier …

 

Die Vorteile der Microjobs

Ein Microjob erfordert keinerlei Vorkenntnisse, Erfahrungen oder Qualifikationen. Gut, dass klingt erstmal nicht allzu positiv, doch schauen wir uns das mal genauer an. Praktisch jeder kann sich lukrative Microjobbing Apps herunterladen, Aufträge annehmen und dann sofort Geld verdienen. Auch wenn du bei einigen Aufträgen über 18 Jahre alt sein musst, ist das doch eine super Möglichkeit, sich schnell ein paar Euros dazuzuverdienen.

Microjobs sind praktisch immer verfügbar, du brauchst lediglich die Apps auf deinem Handy abzuchecken.

Einen Luxus, den man mit Microjobs eindeutig hat, ist die Flexibilität. Du kannst deine Jobs dann erledigen, wenn du gerade Lust und Zeit dazu hast. Und als Lückenfüller, um Wartezeiten oder Langeweile zu überbrücken ist es doch nicht verkehrt sich ein paar Euros zu verdienen, oder ? 🙂

Schaut man sich im Internet um, gibt es eine Vielzahl an Anbieter, die das sog. Crowdsourcing professionalisiert und perfektioniert haben. Einige dieser Anbieter werde ich auch noch vorstellen. Allerdings habe ich bei keinem so hohe Vergütungen für einfach Aufgaben gesehen und erhalten, wie bei Microjobs von den Apps Streetspotr, Roamler, ShopScout und AppJobber. Für einen übersichtlichen Zeitaufwand von 5 – 10 Minuten winken im Schnitt zwischen 2 und 5 €. Dahingegen muss man bei anderen Crowdsourcing Anbietern 20-minütige Umfragen ausfüllen und wird lediglich mit ein paar Cent belohnt.

 

Die perfekte Zielgruppe für Microjobs

Studentin mit Smartphone
Das Handy ist immer am Start – wieso also kein Geld damit verdienen?

Weil mir das Thema sehr am Herzen liegt, möchte ich hier gerne auf einen großen, meist nicht sehr wohlhabenden Teil unserer Bevölkerung eingehen: Studenten

Studenten haben kein leichtes Leben und das sage ich frei von Sarkasmus. Natürlich gibt es hier auch wieder Unterschiede je nach Studienfach und dem Charakter jedes einzelnen Menschen.
Aber grundsätzlich lässt sich sagen, dass Studenten mit dem Studium, der Wohnung/WG-Zimmer, Lebenshaltungskosten und evtl. einem Minijob doch relativ viel um die Ohren haben. Doch warum sollten genau Studenten, die doch eigentlich für Microjobs gar keine Zeit haben, die perfekte Zielgruppe sein?

Nun, es gibt 2 Gründe:

  1. Studenten wohnen meist in unmittelbarer Näh zu einer (größeren) Stadt. Dem entprechend sind auch viele und vor allem regelmäßig Microjobs verfügbar, die erledigt werden wollen. Das Semesterticket ermöglicht die günstige Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel. Hat man ein Auto, Roller oder Rad zur Verfügung ist man natürlich noch flexibler
  2. Studenten haben z. T. schwankende Vorlesungszeiten, die einen “normalen” Alltag unmöglich machen. Man ist eben auf die Uni angewiesen und muss zu seinen Vorlesungen erscheinen. Das ist ja auch alles schön und gut, sorgt allerdings auch dafür, dass die Zeiten zwischen den Vorlesungen manchmal enorm schwanken. Und genau diese “freie Zeit” kann man als Student nutzen, um eine kleine Tour rund um die Geschäfte der Stadt zu machen und sich mit Microjobs innerhalb weniger Stunden 50 – 100 € zu sichern. Abhängig von der Auftragslage.

 

Fazit

Im Prinzip hängt es von dir ab, wie du dein Geld verdienen möchtest. Allerdings spielt der Faktor “brauch ich das Geld wirklich dringend?” eine sehr entscheidende Rolle. Microjobs sind wunderbar vielfältig, flexibel und z. T. echt lukrativ, doch am Ende sind sie keine 100% verlässliche Einnahmequelle. Ein Minijob hingegen schon. Es besteht jedoch für jeden Interessierten die Möglichkeit sich neben einem Minijob zusätzlich die Microjobs anzuschauen. Denn wir alle sind hin und wieder in Stadt oder müssen auf anderm Wege eine kurze Zeitspanne überbrücken. Dafür bieten sich Microjobs als lukrativer Lückenfüller definitiv an!

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