Was ist ein Microjob?

Begriff „Microjob“

Micro (=sehr klein), Job (=Auftrag). Einfacher kann man dieses moderene Phänomen der Erwerbstätigkeit wohl nicht beschreiben. Beim Microjobbing werden von Auftraggebern (Privatpersonen oder Unternehmen) winzig kleine Aufgaben ausgeschrieben. Diese können dann von einer „Crowd“ (Masse an Interessenten) angenommen und erledigt werden. Ein Microjob wird i. d. R. nur einmalig ausgeführt.

Und für einen Micro – Job bekommt man natürlich auch nur einen Micro – Lohn. Die Möglichkeiten der Aufträge sind unbegrenzt. Auf Platformen wie MachDuDas oder Textbroker werden beispielsweise viele Microjobs vergeben, die sich mit Aufgaben wie Texte schreiben, Logos entwerfen oder Websiten optimieren befassen.

Nachfolgende Infografik soll noch einmal den Ablauf von standortbezogenen Microjobs verdeutlichen:

Crowdsourcing – Microjobs

Eine weitere Form des „micro-jobbings“ ist das sog. Crowdsourcing, mit dem sich diese Seite hauptsächlich befasst. Beim Crowdsourcing greifen Marktforschungsunternehmen auf eine Vielzahl von Microjobbern zurück, die sich bei Ihnen bzw. Ihrer App registiert haben. Bei Streetspotr sind dies z.B. über 300.000 registrierte Nutzer.

Sollte das Marktforschungsunternehmen nun von einem größeren Unternehmen mit einer Marktforschung beauftragt werden, so wird dieser Auftrag an die registrierten Nutzer weitergegeben, die den Auftrag ausführen. Das Marktforschungsunternehmen fungiert hier also nur als Vermittler zwischen Aufttraggeber und Microjobbern.

Nachdem die Nutzer Ihren Auftrag erledigt haben, senden Sie ihn zur Prüfung an das Marktforschungsunternehmen, das den Auftrag entweder genehmigt und dem Nutzer somit eine Belohnung von einigen Euros gutschreibt oder aber den Nutzer bittet, den Auftrag erneut auszuführen, falls Fehler unterlaufen sind.

Arbeitsmittel, um solche Aufgaben bewältigen zu können, ist lediglich ein Smartphone mit Internetzugang.

Die Vorteile von Microjobs liegen auf der Hand:
Die „Miniaufgaben“ werden schnell, spontan und direkt vergeben. So erhält der Auftraggeber auf der einen Seite zügig seine Ergebnisse und der Arbeitnehmer freut sich über ein kleines Taschengeld.

Bei vielen Microjobs, v. a. im Online Bereich, ist es zudem üblich, dass der Auftragnehmer als Kleinunternehmer eingetragen sein muss und eine Rechnung stellt
Der Auftragnehmer (der „Microjobber) ist z. B. Kleinunternehmer in der Branche „Online Redaktion“ und nimmt einen Microjob an, bei dem er für einen Kunden 100 Produktbeschreibungen verfasst. Für jede Beschreibung erhält er 2 € und rechnet diese auch in einer eigenen Rechnung ab.

Crowdsourcing – Erläuterung

Crowdsourcing umschreibt erst einmal das Auslagern einer Tätigkeit oder Aufgabe auf eine sog. „Crowd“. Eine Crowd (Engl. = Menge) ist eine Gruppe oder Masse von Menschen, die diese Aufgaben dann erledigt. Auch das Crowdsourcing ist eine Art des „Outsourcings“, weil sich Unternehmen somit teuer bezahltes Personal ersparen. Statt des Personals erhält das Unternehmen, viele kleine „Microjobber“, also die Crowd. Diese Crowd liefert die wichtigen Ergebnisse, die für das Unternehmen wichtig sind. Und da jeder Microjobber diese Tätigkeit entweder nebenberuflich oder auf gewerblicher Basis ausübt, entfallen für das Unternehmen die hohen Personalkosten. Ganz zu Schweigen vom Versicherungsschutz. Zusätzlich kann das Unternehmen nicht nur beispielsweise 50, sondern ganze 10.000 Microjobber als „kleine Außendienstmitarber“ einstellen, ohne finanzielle Nachteile davon zu tragen.

Soviel zur Theorie, aber wie gestaltet sich ein Crowdsourcing-Microjob nun in der Praxis? Auf der Infografik (weiter oben) kannst du dir einen guten Eindruck darüber verschaffen.

Angenommen, eine große deutsche Supermarktkette plant zu Ostern bestimmte Aufsteller mit Schokohasen in Ihren Filialen aufzustellen. Sie Marketingabteilung der Supermatktkette möchte nun auch wissen, ob Ihre Aufsteller nun auch wirklich in dem Markt platziert worden sind. Da die Kette ziemlich groß ist und über 3000 Supermärkte fasst, wäre es viel zu umständlich einen teuren Außendienstmitarbeiter in die Filialen zu schicken. Zudem braucht die Marketingabteilung die Ergebnisse möglichst schnell.

Es wird also ein Marktforschungsunternehmen beauftragt, dass überprüfen soll, ob nun wirklich in allen Märkten diese Dinger aufgestellt wurden. Das Marktforschungsunternehmen bzw. entsprechende App-Betreiber schreiben diese Aufgabe dann offiziell aus und die registrierten Microjobber (=Crowd) können die Aufgabe annehmen. Dann heisst es Handy rausholen, ab in den Markt, den Aufsteller suchen, Fotos machen und wieder verschwinden. Schnell hochgeladen und vom Marktforschungsunternehmen geprüft. Nach ein paar Stunden freut sich dann der Microjobber über ein paar Euros, die er in so einer kurzen Zeit verdienen konnte. Voilà!

Microjob vs Microjob

Von Apps, die Euch pro Umfrage bezahlen, bei denen Ihr andere Apps herunterladen oder bei denen Ihr fleißig Werbung anschaut, solltet Ihr Euch fernhalten! Warum?
Diese Art der Microjobbing Apps sind nicht dazu geeignet (schnell) Geld zu verdienen. Und das ist ja dein Ziel! Du schaust dir dann 30 Sekunden einen Werbespot an oder nimmst sogar 10 Minuten an einer Umfrage teil und wirst mit ein paar Cent belohnt. WTF ?! Das rentiert sich nicht und raubt dir deine kostbare Zeit! Halte dich also fern von solchen Apps und konzentriere dich auf Crowdsourcing Apps. Hier verdient man kein Vermögen, aber ein sehr gutes Taschengeld für einfache Aufgaben.

Was habe ich denn verpasst?

Microjobs sind eine noch recht junge Möglichkeit, sich ein kleines Zubrot zu verdienen. Vor ca. 10 Jahren traten mit Textbroker & Co. zum erste Mal große Börsen auf den Markt, die eine Platform für Microjobs schufen. Dabei ging es vorrangig darum, Auftraggeber und -nehmer zusammen zu bringen, der Nachfrage ein gewisses Angebot entgegenzustellen. Seitdem steigt das Angebot und die Vielfalt von Microjobs jedes Jahr weiter.
Die Anfangs belächelten Microjobs haben sich mittlerweile zu einer festen Einnahmequelle für so manch einen Autor oder Jobber entwickelt und auch Unternehmen schöpfen diese Möglichkeiten aus.

Seit 2011 bieten zudem die Apps Streetspotr, Roamler, ShopScout und AppJobber (und einige mehr) die Möglichkeit via Crowdsourcing Microjobs an Nutzer zu vergeben. Auf der anderen Seite fungieren Sie als Vermittler zwischen den Unternehmen als Auftraggeber und Microjobbern als Auftragnehmer. Auch hier wurde der Verdienst anfangs belächelt, mit den richtigen Tricks und Kniffen ist es jedoch möglich, durchaus an das Gehalt eines normalen Minijobs ran zu kommen.

Für wen sind Microjobs geeignet?

Jeder, der aufgrund seiner Arbeits- oder Vorlesungszeiten einen Job mit flexiblen, also selbst einteilbaren Arbeitszeiten braucht, wird sich über Microjos freuen.
Für alle, die gar keinen normalen Nebenjob annehmen können, sondern auf zeitliche und örtliche Unabhängigkeit angewiesen sind. Zudem eignet sich diese Art des Jobbings v. a. für Menschen, die Bewegung, neue Herausforderungen und ein flexibles Einkommen lieben. Denn bei Microjobs bestimmt der Arbeitnehmer selbst, wie viel er arbeitet und was er am Ende des Monats auf dem Konto hat!

In meinem bald erscheinenden Artikel werde ich zudem erklären, warum Microjobbing für Studenten eine der besten Möglichkeiten zum Geld verdienen ist. Ich werde dir die besten Tipps und Tricks für den Start mitgeben und dir verraten, wie du innerhalb weniger Tage schon die ersten 100 € auf deinem Konto haben wirst. Freu dich drauf! 🙂

Der Artikel ist mittlerweile fertig! Du findest ihn hier.

Grundsätzlich musst du ein hohes Maß an Motivation und Selbstdisziplin mitbringen, um regelmäßig deine Jobs zu erledigen und am Ball zu bleiben!

Zudem gibt es heutzutage, wie nie zuvor, unendlich viele Möglichkeiten Geld zu verdienen. Sei es nun Offline oder im Netz. Natürlich kann man Blogger werden, Nischenseiten aufmachen oder Online traden. Allerdings sagt diese Art des Geld verdienens nicht unbedingt jedem zu. Ein Microjob hingegen ist mit wenig Aufwand verbunden und kann von jedermann (Ü18) ausgeführt werden. Probier es aus!

Microjobs im Test

Bevor ich dir meine 4 Favoriten vorstelle, möchte ich dir eine Kurzübersicht über die wichtigsten Fakten geben.

Ich stelle dir jede App einzeln vor. Unter der Rubrik „App-Guide“ erfährst du, was du für deinen Start brauchst und wie du die App richtig nutzt, um Geld zu scheffeln 😉

Die Guides findest du in meinem Blog.

Viel Spaß beim microjobben!